Wähle ein Setup, das du zügig schultern kannst: leichter Packsack fürs Board oder Kajak, Paddel in drei Segmenten, Mikro-Pumpe, kompakte Leash, Rettungsweste mit guter Bewegungsfreiheit. Befestige Flip-Flops außen, damit sie nicht nass im Rucksack landen. Lege ein kleines Handtuch und Müllbeutel zum sauberen Einpacken bereit. Viele berichten, dass sie mit zehn bis zwölf Kilogramm Gesamtgewicht die meisten Treppen entspannt meistern, selbst an älteren, enger gebauten Haltestellen.
Trainiere deine Reihenfolge: Tasche ablegen, Pumpe bereitlegen, Ventile prüfen, Board oder Kajak ausrollen, aufpumpen, Finne stecken, Paddel zusammenstecken, Weste an, Leash anlegen. Ein kleiner Check spart später Ärger: Sitzt die Finne fest, ist das Paddel korrekt verriegelt, liegen Schnallen weit genug weg von Kanten? Timer starten, auf die Uhr schauen, Tempo finden. Wer die Handgriffe verinnerlicht, schafft einen ruhigen, konzentrierten Aufbau statt hektischer Hektik kurz vor Sonnenuntergang.
Trage immer eine Schwimmweste oder Auftriebshilfe, und nutze bei SUP eine Leash mit Schnellverschluss, besonders in fließenden Gewässern. Deutliche Farben und Reflektoren machen dich beim späten Heimweg oder unter Brücken sichtbarer. Eine Trillerpfeife signalisiert bei Bedarf, ein kleines Erste-Hilfe-Päckchen hilft bei Schnittverletzungen am Ufer. Ein Paddler erzählte, wie ihm eine helle Kappe half, von einem Ausflugsboot frühzeitig gesehen zu werden – ein kleines Detail mit großer Wirkung.
Halte Abstand zu Brückenpfeilern, querenden Leitungen und Einläufen. Schleusenbereiche sind Tabu, es sei denn, es gibt ausdrücklich freigegebene Portagen mit klarer Beschilderung. Lies lokale Aushänge, sprich mit Vereinen in der Nähe und beobachte andere Wassersportlerinnen und Wassersportler. Planst du eine Hin-und-zurück-Route, wähle Wendepunkte vor Hindernissen. Ein kurzes Landtragen ist oft schneller als riskantes Manövrieren. Respekt schafft Sicherheit, und Sicherheit schenkt dir entspannte Minuten auf dem Wasser.
Teile einer Freundin deine geplante Strecke, Startzeit und Rückkehr mit, besonders bei Solo-Sessions. Prüfe kurzfristige Wetterwarnungen, Gewitterradar und Pegel. Definiere klare Abbruchsignale: auffrischender Seitenwind, Kältegefühl, Dunkelheit, zunehmender Verkehr. Habe eine warme Schicht im Drybag und einen Snack gegen Energieeinbruch. Ein Erfahrungsbericht: Nach einem plötzlich aufziehenden Schauer brach eine Gruppe frühzeitig ab, kam aber dank guter Vorbereitung warm, trocken und pünktlich zur Bahn zurück.